Achtung, giftig! Warum Sie jetzt Ihre alten Zahnfüllungen erneuern lassen sollten

Amalgam ist als Zahnfüllung in aller Munde. Das hat sehr gute Gründe, ist aber nicht ganz risikofrei. Wir beleuchten einen echten Zahnfüllungs-Klassiker mal ganz genau und zeigen Ihnen worauf Sie achten sollten.

Wenn man Kinder fragt, warum man sich die Zähne putzen sollte, ist die Antwort klar: damit man keine Löcher bekommt. Diese Löcher in den Zähnen sind echte Klassiker der Zahnmedizin, dem­ent­sprechend lange gibt es auch bereits Maß­nahmen dagegen. Selbst, wer bislang keine Zahnfüllung benötigt hat, wird die üblichen Verdächtigen kennen, denn kleinere Löcher werden seit jeher mit unterschied­lichen Füllungen verschlossen: Gold, Keramik, Kunststoff (Kompositfüllungen) und Amalgam sind die bekannten Materialien – und über letzteres müssen wir dringend sprechen, denn neben all den Vorteilen, die Amalgam als Zahn­füllung so attraktiv machen, bringt es auch gravierende Nachteile mit sich, die Sie wissen sollten.

Amalgam: Nicht ohne Grund ein beliebtes Material

Fangen wir doch zunächst mit dem Positiven an, denn dass Amalgam als Zahnfüllung in aller Munde ist, hat seinen Grund. Die Mischung aus unterschiedlichen Metallen ist verhältnismäßig günstig, weshalb die Kosten hierfür im Regelfall von der Krankenkasse übernommen werden. Allein dieser Umstand macht Amalgam für viele interessant – schließlich will man unnötige Zusatzkosten vermeiden, wenn es doch auch ohne geht. Außerdem ist Amalgam enorm belastbar und in dieser Hinsicht vom natürlichen Zahn nicht zu unterscheiden. Weniger wichtig für den Patienten, aber wichtig für den behandelnden Zahnarzt: Amalgam ist sehr einfach in seiner Handhabung. Klingt doch alles super, oder?

Auf den ersten Blick schon, doch schauen wir uns das Material einmal genauer an. Amalgam besteht nämlich zur Hälfte aus Quecksilber und das ist nicht erst seit gestern ein unter Wissenschaftlern ziemlich umstrittenes Metall. Quecksilber ist nämlich giftig und sollte nicht in größeren Mengen in den Körper gelangen. Doch wer zu jeder Zeit Quecksilber im Mund hat, der bleibt davon mutmaßlich nicht verschont. Durch Speichel und mikroskopisch kleinen Abrieb beim Kauen gelangt nach und nach immer mehr Quecksilber in den Körper. Bei Patienten, die mit nächtlichem Zähneknirschen zu kämpfen haben, vervielfacht sich das Risiko entsprechend.

Welche Risiken haben Amalgamfüllungen?

Metall ist kein natürlicher Bestandteil des menschlichen Körpers. Das bedeutet, dass eine solche Füllung als Fremdkörper wahrgenommen wird und die dazugehörigen Abwehrmechanismen in Gang gesetzt werden. Das bedeutet, dass Antikörper gebildet werden und das Risiko für Allergien steigt.

Natürlich muss es nicht zwangsläufig zu Erkrankungen, Allergien oder Komplikationen kommen. Wir möchten hier keine Panik verbreiten. Jeder Körper reagiert ganz anders auf die zusätzliche Belastung, weshalb man das gar nicht verallgemeinern sollte. Lassen Sie sich jedoch gerne einmal von Ihrem Zahnarzt beraten und die eingesetzten Amalgamfüllungen prüfen. Oftmals merkt man die Belastungen nicht bewusst, sondern es schleichen sich kleinere Beschwerden ins Leben, die mit der Zeit immer präsenter werden. Kopfschmerzen, unterschwellige Entzündungen, allgemeines Unwohlsein und weitere haben ihren Ursprung nicht selten im Kampf des Körpers gegen Fremdelemente, vor allem bei so ungesunden Metallen wie Quecksilber.

Die Lösung bei Amalgamfüllungen

Aus diesem Grund verwenden wir in unserer Praxis biokompatible Füllungen aus Keramik. Biokompatibel bedeutet, dass der Körper dieses Material viel leichter als sein eigenes annimmt und dadurch Abstoßungsmechanismen unterbunden werden. Wenn Sie also eine neue Zahnfüllung benötigen, raten wir Ihnen mit gutem Gewissen zu der Keramik­variante. Haben Sie bereits eine Füllung aus Amalgam und möchten diese gerne ersetzen, dann können wir dies im Zuge einer Metall­sanierung durchführen. Hierbei wird das gesundheits­schädliche Metall entnommen, Rückstände beseitigt und eine neue Füllung eingesetzt. Die neue Füllung fügt sich dann nicht nur besser in die körpereigenen Materialien ein, sondern sieht auch durch die ähnliche Farbgebung harmonischer im Gesamtbild Ihres Lächelns aus.

Haben Sie Interesse an einer Metallsanierung, weil Sie Amalgam­füllungen im Mund haben und diese gerne loswerden möchten? Oder möchten Sie mehr zu dem Thema erfahren? Dann sprechen Sie mit uns. Vereinbaren Sie gerne noch heute einen völlig unver­bindlichen Termin und gemeinsam finden wir die für Sie beste Lösung. Die Türen unserer Praxis in Hamburg-Winterhude stehen Ihnen immer offen.

Zahnärztin
Dr. Svea Brandt

Zahnarzt
Dr. Jochen Freitag