Wie viele Zähne hat der Mensch?

Na, wissen Sie es?

Im Gegensatz zum Hai haben wir Menschen nicht unendlich viele Zähne zur Verfügung. Allerdings stehen uns zwei Garnituren von natürlichen Zähnen im Laufe unseres Lebens zur Verfügung: die Milchzähne und die bleibenden Zähne. Beide sind schon vor der Geburt im Kiefer angelegt. Bis der letzte bleibende Zahn durchgebrochen ist, vergehen rund zwei Jahrzehnte. Die Milchzähne Unsere ersten Zähne bekommen wir schon im frühen Alter von 6 Monaten, beginnend mit den unteren ersten Frontzähnen. Vollständig ist das Milchgebiss nach 2-3 Jahren. Das Milchgebiss zählt insgesamt 20 Zähne. Die Milchzähne sind als Übergangsgebiss sehr wichtig. Die Kiefer von Babys und Kleinkinder sind klein und haben nicht besonders viel Platz. In der Folge des Wachstums entstehen zwischen den Milchzähnen kleine Lücken. Zusätzlich sind die Milchzähne an der Seite größer als die nachfolgenden bleibenden Zähne. Nach und nach brechen die Bleibenden durch und schließen die entstandenen Lücken. Zähneknirschen bei Kindern Das Zähneknirschen (Bruxismus) hört sich meist für die Eltern sehr bedrohlich an. Es ist aber nicht unnormal, sondern sogar ganz sinnvoll. Es trägt zum richtigen Kieferwachstum und zur Einstellung der Kiefergelenke bei. Mit dem Zahnwechsel sollte das Knirschen allerdings langsam aufhören. Sollte das Zähneknirschen durch Stress hervorgerufen werden, müssen geeignete Entspannungsverfahren angewandt werden. Knirscherschienen sollten bei Kindern nur bedingt eingesetzt werden, um das Kieferwachstum nicht zu beeinflussen. In der Wechselgebissphase Streng genommen gibt es zwei Wechselgebissphasen. Die erste Phase startet mit dem Durchbruch der ersten großen Backenzähne mit sechs Jahren. Die vorderen Milchzähne beginnen zu wackeln und fallen aus. Die Lockerung entsteht durch das Auflösen der Milchzahnwurzeln durch die Zahnkeime der bleibenden Zähne. Gefolgt von dem Durchbruch der bleibenden Frontzähne. Nach der ersten Wechselgebissphase folgt eine kleine Pause von ein bis zwei Jahren. Danach wechseln die Zähne zwischen dem 2. und dem 6. Zahn. Das bleibende Gebiß Unsere bleibende Zahngarnitur besteht vollzählig aus 32 Zähnen, die Weisheitszähne mal mitgerechnet. Allerdings brechen sie nicht bei Jedem durch. Der „moderne“ Mensch hat sogar keine Weisheitszähne mehr angelegt. Auf die bleibenden Zähne sollte man besser aufpassen, denn nach Ihnen kommen nur noch die sogenannten “Dritten“. Die sind nicht nur teuer, sondern auch immer etwas schlechter als die “Eigenen“. Warum behalten wir nicht einfach die Milchzähne? Nicht selten kommt es vor, dass bestimmte Zähne nicht angelegt sind. Kommt das vor, sind wir erst einmal auf unsere Milchzähne angewiesen. Milchzähne sind von Natur aus meist nicht für eine komplette Lebensdauer ausgelegt. Ihre Substanz ist nicht so widerstandsfähig gegen äußere Reize als die bleibenden Zähne. Sollten Sie durch Karies oder Lockerung nicht erhaltungswürdig sein, können sie durch Zahnersatz oder Implantate ersetzt werden. Implantate sollten allerdings erst nach dem abgeschlossenen Körperwachstum eingesetzt werden. Überprüft kann dies durch eine Handröntgenaufnahme.Haben Sie weitere Fragen zu Ihren Zähnen? Vereinbaren Sie e

Zahnärztin
Dr. Svea Brandt

Zahnarzt
Dr. Jochen Freitag