Zähneknirschen (CMD) – Zahnärzte Brandt & Freitag in Winterhude

Zähneknirschen ist eine Symptomatik, die immer häufiger bei Patienten zwischen 20 und 40 vorkommt. Oft wachen Patienten morgens mit Schmerzen im Kiefer- und Kopfbereich auf, wissen aber gar nichts von ihrem Problem. Wir haben folgend eine Übersicht mit wissenswerten Informationen zu Ursachen, Symptomen, Folgen und Behandlungen zu diesem Thema für Sie zusammengestellt.


Unser Ratgeber zum Thema Zähneknirschen und Zähnepressen

Was ist Zähneknirschen?

Zähneknirschen (auch Bruxismus genannt) ist das unbewusste Aneinanderreiben oder Aufeinanderpressen der Zähne. Diese Symptomatik ist eine Form der CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion). Bei einer CMD kommt es zu einer Fehlregulation oder Fehlstellung der am Kauen beteiligten Muskeln, Gelenke und Zähne. Diese Störung wird durch strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Faktoren ausgelöst.

Zähneknirschen kommt häufig nachts vor. Dabei knirscht oder presst der Patient unbewusst mit einer viel stärkeren Kraft und über einen längeren Zeitraum, als im Wachzustand. Im Schlaf ist die Schmerzschwelle nämlich viel höher. Aber auch tagsüber können Zähneknirschen und -pressen vorkommen. Besonders in Stresssituationen werden unbewusst die Kiefer fest aufeinandergepresst oder die Zähne aneinander gerieben.

Was sind die Ursachen für Zähneknirschen?

Die Auslöser für diese Symptomatik sind vielfältig und von der zahnmedizinischen Forschung noch nicht komplett untersucht. Ein sehr verbreiteter Grund für das Zähneknirschen ist Stress. Viele Menschen stehen tagsüber unter Dauerstress und sind konstant hohem Druck ausgesetzt. Das führt dazu, dass dieser Stress gerade nachts vom Gehirn durch das starke zusammenpressen oder aneinander reiben der Zähne abgebaut wird.

Ein weiterer Grund für das Zähneknirschen ist eine Fehlstellung der Zähne oder Kiefer (CMD). Schon minimale Abweichungen von wenigen Millimetern werden unbewusst wahrgenommen. Der Patient versucht diese Unebenheiten durch das „Wegknirschen“ auszugleichen.

Weitere Symptome beim Zähneknirschen oder Zähnepressen

Die Symptome von Zähneknirschen treten vor allem gleich nach dem Aufwachen auf und sind in der Regel mit Schmerzen verbunden.

Symptome, die daraufhin deuten könnten, dass Sie mit den Zähnen knirschen sind beispielsweise:

  • Zahnschmerzen
  • Schmerzen im Kiefergelenk und den -muskeln
  • Gesichtsschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Ohrenschmerzen
  • Tinnitus (Ohrengeräusche)
  • Knackgeräusche bei der Bewegung der Kiefer oder beim Öffnen des Mundes
  • Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich

Oft bemerkt aber auch der Partner das Zähneknirschen zuerst. Das Geräusch wird mit einer solchen Intensität erzeugt, dass der Partner davon wach wird.

Was sind die Folgen von Zähneknirschen?

Für die Folgen von Zähneknirschen gibt es eine „Faustregel“: Stellen, die sowieso schon geschwächt sind, nehmen beim Zähneknirschen den größten Schaden. Ist der Zahnschmelz bereits angegriffen und generell eher weich, können die Zähne so weit abgeschliffen werden, dass sie kaum noch sichtbar sind – oder sie werden brüchig. Zudem werden die Kiefergelenke und die Kaumuskulatur dauerhaft geschädigt – es kommt zu Schmerzen beim Öffnen des Mundes, zu Knackgeräuschen wenn der Kiefer bewegt wird und stark ausgebildeten Kiefermuskeln, die den Druck auf den Kauapparat sogar weiter erhöhen können.

Wie wird das Zähneknirschen behandelt?

Es gibt verschiedene Ansätze, um das Zähneknirschen zu behandeln. Die effektivste Methode ist das regelmäßige Tragen einer Knirscherschiene (oft auch Aufbissschiene genannt). Diese Schiene besteht aus einem speziellen Kunststoff und soll weiteren Belastungen der Zähne, Kiefergelenke und -muskulatur entgegenwirken. Das Knirschen hört durch diese Schiene nicht auf, aber sie schützt die Zähne vor weiterem Verschleiß und entlastet den Kiefer. Denn der Patient „bearbeitet“ die Schiene, statt der eigenen Zähne. In der Regel wird diese Schiene nachts getragen und kann für den Oberkiefer oder den Unterkiefer angepasst werden.

Da unsere Praxis in der Alsterdorfer Straße ein eigenes Zahnlabor besitzt, fertigen wir Ihre individuelle, qualitativ hochwertige Knirscherschiene bei uns vor Ort an. So bleiben Ihnen lange Wartezeiten erspart, damit Sie möglichst bald wieder entspannt in den Tag starten können.

Wer übernimmt die Behandlungskosten?

Die Kosten für die Anfertigung einer Knirscherschiene aus Kunststoff werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen. Wird eine speziellere Schiene benötigt, die beispielsweise einen Metalleinsatz besitzt, können für Patienten zusätzliche Kosten entstehen, die selbst zu tragen sind. Diese Kosten sollten als eine Investition in den langfristigen Erhalt der Zähne angesehen werden.

Wir beraten Sie gerne ausführlich zu diesem Thema – sprechen Sie uns an oder vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis in der Alsterdorfer Straße unter der 040 516118 oder über unsere Online-Terminbuchung.

Zähneknirschen und Zahnersatz

Auch dauerhafter Zahnersatz, wie Implantate, Brücken oder Veneers, müssen Belastungen durch Zähneknirschen und -pressen aushalten. Der Zahnersatz ist zwar fest im Zahnfleisch oder mit den Zähnen verankert, dennoch wirken bei einem Bruxismus so starke Kräfte, dass der Zahnersatz auf Dauer beschädigt werden kann und ersetzt werden muss. Um den permanenten Zahnersatz möglichst lange zu erhalten, sollten weiterhin unbedingt Knirscher- oder Aufbissschiene getragen werden.

Schlechtsitzender Zahnersatz oder überstehende Füllungen können ebenfalls die Ursache für Zähneknirschen sein. Der schlechtsitzende Ersatz und die überstehende Füllung stören den Biss, sodass unbewusst versucht wird die Störungsquelle durch „Wegknirschen“ oder „Wegpressen“ zu entfernen.

Zähneknirschen bei Kindern

Zähneknirschen wird auch immer wieder bei Kindern festgestellt. Die häufigste Ursache hierfür ist mit dem Wachstum verbunden. So sitzen gerade Milchzähne oft schief im Gebiss – das Kind versucht durch das Knirschen unbewusst den Biss auszugleichen. Mit dem Durchbrechen der bleibenden Zähne legt sich das Zähneknirschen in der Regel wieder. Aber auch Kopf, Gebiss und Körper wachsen nicht unbedingt gleichmäßig, auch das kann zu temporären Fehlstellungen in Gebiss und Kiefer führen, die das Kind durch Knirschen und Pressen auszugleichen versucht. Das Zähneknirschen bei Kindern kann aber auch, wie bei Erwachsenen, stressbedingt auftreten.

Wir empfehlen Ihnen, Ihr Kind regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen in unserer Praxis in Winterhude vorbeizubringen. Rufen Sie uns an unter der 040 516118 oder vereinbaren Sie einen Termin über unsere Online-Terminbuchung.


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